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Alt trifft Jung – Ein neues Kapitel für Aurich

Am 5. Juni 2025 wurde in Aurich etwas ganz Neues gewagt: „Alt trifft Jung“ – ein generationsübergreifendes Projekt konnte endlich starten. Ziel: Kinder und Seniorinnen und Senioren sollen einander begegnen, sich austauschen und gemeinsame Zeit verbringen. Das hat es so in Aurich noch nicht gegeben – und genau das machte diesen Nachmittag so besonders.


Beim ersten Treffen im Gemeindehaus waren rund 50 Seniorinnen und Senioren anwesend – ebenso wie fünf neugierige Erstklässler, die mit einem Knicks, einem Diener und Handschlag das Organisationsteam begrüßten. Diese alten Formen der Höflichkeit hatten die Kinder im Unterricht kennengelernt – angelehnt an die Welt von Astrid Lindgren, deren Bücher mit ihren skandinavischen Werten und Figuren wie Pippi Langstrumpf ein fester Bestandteil des Deutschunterrichts sind.

Ganz passend zum diesjährigen Maientag, der unter dem Motto von Pippi Langstrumpf stand:

„Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut.“

Ein Satz, der wunderbar zum Start dieses Projekts passt – denn auch unsere Kinder haben es zum ersten Mal ausprobiert. Und siehe da: Es ging gut – sogar richtig gut.

Bei Kuchen, Apfelschorle und Kaffee kamen Jung und Alt schnell ins Gespräch. Sieben der Gäste waren selbst einmal Schüler an der Auricher Grundschule und berichteten begeistert von ihrer Schulzeit. Die Kinder hörten mit leuchtenden Augen zu, stellten Fragen – und staunten über das Leben früher.

Ein musikalischer Höhepunkt war das Flötenspiel einer Erstklässlerin, die zusammen mit Frau Budday auftrat – begleitet von herzlichem Applaus. Beim Spiel „Alt gegen Jung“ wurde gemeinsam um Wörter mit dem Laut „Sp“ gerungen – das Ergebnis: ein lachendes Unentschieden und viel Freude auf beiden Seiten.

Auch ein Geburtstag wurde gefeiert: Die Schulleiterin wurde mit einem Blumenstrauß überrascht und nutzte die Gelegenheit, sich den Seniorinnen und Senioren persönlich vorzustellen – und dabei an ihre eigene Zeit im freiwilligen sozialen Jahr in Stockholm zu erinnern.


Was bleibt? Ein starkes Gefühl der Verbundenheit. Viele Kinder wären sogar gerne beim nächsten Seniorenausflug mitgekommen. Und auch umgekehrt hoffen wir nun auf Gäste in der Schule: als Lesepaten, beim Handarbeiten oder gemeinsamen Lerngängen durchs Auricher Tal.


„Man muss immer wieder etwas Neues erfinden.“

Genau das ist uns mit diesem Nachmittag gelungen – und wir freuen uns schon auf viele weitere schöne Begegnungen.


 
 
 

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